Ende 2020:

Michaela hat mir eine aktuelle Information zu den Schulprojekten in Uganda geschickt.

Sie und Tadeo leben in Nürnberg, Michaela hat dieses Jahr ihr erstes Kind bekommen, wird sich aber weiterhin neben Ihrem normalen Beruf um die Projekte in Uganda kümmern.

In den letzten 6 Jahren konnte ich mit meinen Spendern über 47.000€ an Michaela (NEIA e.V.) zur Verwendung in den Schulprojekten Ugandas geben.

 

Uganda hat aufgrund extrem strikter Regelungen etwa 11.000 Covid19-Erkrankungen, 110 Menschen sind daran gestorben.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass angesichts der zahlreichen anderen Krankheiten in Uganda nicht jeder Covidfall erkannt wird.

Von den 46 Millionen Ugandern sind 1,2 Millionen Menschen HIV-positiv, ca. 21.000 sterben daran jährlich.

1,4 Millionen Menschen erkranken in Uganda an Malaria, ca. 5.000 Menschen, meist Kinder unter 5 Jahren sterben daran.

(weltweit 200 Millionen Menschen / 400.000 Tote)

 

Und dann gibt es noch Ebola, Dengue, Gelbfieber, Schlafkrankheit, Cholera…

Ich kann mich noch gut an die Panik in unserem Minibus im Murchinson-National-Park erinnern, bis ich die TseTse-Fliege, die die Schlafkrankheit überträgt, mit meinem dicken Reiseführer erschlagen hatte.

Übrigens:

Uganda, selbst Entwicklungsland, gilt weltweit als Spitzenreiter in Sachen fortschrittlicher Flüchtlingspolitik.

1,4 Millionen aus anderen Ländern sind dort als Flüchtlinge registriert. (Bei etwa 46 Millionen Einwohnern).

Jede Flüchtlingsfamilie erhält nach der Registrierung und Zuerkennung des Flüchtlingsstatus ein Stück Land mit 900m² zum Wohnen und Bewirtschaften.